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Den Atem der Seele erspüren

Somatische Integration® ist eine sehr tief gehende und dabei äußerst behutsam vorgehende Behandlungsmethode der Somatischen Therapie. Im Gegensatz zu den manual- und physiotherapeutischen Ansätzen geht Somatische Integration über den mechanistischen Aspekt hinaus. Sie möchte Veränderungen im Soma erreichen: dem erlebten und gefühlten Körper. Durch die Einbeziehung der strukturellen, somato-emotionalen und mentalen (geistigen) Ebene arbeitet diese Methode ganzheitlich im wahrsten Sinn des Wortes.
Charakteristisch für die Somatische Integration sind manuelle Berührungen mit geringstem Druck sowie Techniken der Inneren Achtsamkeit und des Therapeutischen Dialogs. Angewandt werden Techniken aus der Craniosacral Integration sowie Viszerale und Myofasciale Techniken, welche mit folgenden Techniken ergänzt und kombiniert werden: Die Arbeit mit den körpereigenen Bewegungen und Selbstregulationsprozessen, die Begleitung mit Therapeutischem Dialog und Elemente der Trauma Therapie. Diese Kombination erschließt den Therapeuten ein Feld, das weder die klassischen (Physio-) Körpertherapien noch die Psychotherapie ganz erfassen können.

Behandlungsergebnisse: Als Folge der Behandlung erlebt der Klient einen Zustand tiefer Entspannung. Blockierungen und Bewegungseinschränkungen können losgelassen werden, ein Wieder- oder besser Neu-Entdecken des gefühlten Körpers wird ermöglicht. Der begleitende Therapeut unterstützt den Klienten bei diesem intensiven Prozess. Durch gezielte Berührung und verbale Begleitung (Dialog) kann er helfen, Spannungen des Nervensystems herunterzufahren und innere Ressourcen zugänglich zu machen. Dies schafft die Voraussetzungen, um den Abbau von Ängsten, das Ablösen eingefahrener Verhaltensweisen und das Erproben neuer Verhaltensmöglichkeiten aktiv anzugehen. Um am Ende einen neuen "Behälter" für Erleben und Verhalten zu finden, der spontanem Erleben, Humor und Leichtigkeit einen größeren Raum gibt.

Historische Entwicklung: Eine wichtige Grundlage der Somatischen Integration stellt die Craniosacrale Osteopathie nach W.D. Sutherland dar, die dieser bereits Anfang letzen Jahrhunderts beschrieben hat und von H.Y. Magoun weiter verfeinert wurden. Durch die Forschungsarbeiten von Dr. J. Upledger erhielt die Methode wissenschaftliche Grundlagen und eine Verbindung zu psychosomatischen Elementen. Weitere Behandlungsansätze lieferte die Somato-Emotionale Prozessarbeit, die vor ca. 10 Jahren entwickelt wurde und mit der Integration feiner körpereigener psycho-emotionaler Bewegungen arbeitet. Durch die Techniken des Therapeutischen Dialoges, das Trauma-Modell nach Dr. P. Levine sowie durch die Körper-Geist-Medizin und Erkenntnisse der Neurobiologie wurde diese Methode nochmals erweitert und vervollständigt, um den Erfordernissen des Menschen im 21. Jahrhundert Rechnung zu tragen.
Punito M. Aisenpreis hat in den letzen 20 Jahren die Quellen dieser Methoden in seiner Arbeit integriert und einen ganzheitlichen Ansatz geschaffen, der auf somatischer, psycho-emotionaler und mentaler Ebene Beachtliches zu leisten vermag.

Behandlungsverlauf: Durch manuelle Berührung werden die das Zentrale Nervensystem umgebenden Strukturen untersucht. Dazu gehören insbesondere die knöchernen Strukturen von Schädel und Wirbelsäule mit den entsprechenden Muskeln, Bändern, Gelenken sowie die Hirn- und Rückenmarkshäute. Craniosacral Integration

Weiterhin werden das Organsystem in Thorax, Abdomen und Becken auf Bewegungseinschränkungen und Spannungen untersucht:
Viszerale Osteopathie

Außerdem werden die Körperstruktur, der Bewegungsapparat und die Muskelfaszien auf mögliche tief sitzende Spannungsmuster, :Narben, Restriktionen und bindegewebigen Verklebungen geprüft: ASI Myofasziale Release

Vorhandene Spannungsmuster, Blockierungen und Bewegungseinschränkungen in den oben genannten Bereichen können evaluiert und durch sanften Zug und Druck gelöst werden.
Nach dem Entwickeln der individuellen Therapieziele werden spezielle Stressoren aufgezeigt und persönliche Ressourcen erarbeitet und zugänglich gemacht. (Therapeutischer Dialog)
Auf körperlicher Ebene kommt es durch den Zugang zu pulsierenden Rhythmen und Bewegungen zu Selbstregulationsprozessen, bei denen spontane innere Bewegungen entstehen, die den Körper von tiefem Stress und Traumata befreien. Begleitend kann es zum Wiedererleben von unvollendeten oder traumatischen Erlebnissen und Gefühle kommen, die mit Therapeutischen Dialog in liebevoller Atmosphäre bearbeitet und integriert werden können. Somato-Emotionale Prozessarbeit

Ein zentraler Ansatz ist auch das Feststellen und Bearbeiten von Traumata. In dieser Arbeit wird das von einem traumatischen Geschehen übererregte Nervensystem in einer sicheren Atmosphäre sanft und in kleinen Schritten wieder auf sein normales Erregungsniveau heruntergefahren. Trauma Arbeit

Die Nagano Akupunktur entwickelte sich aus den alttradierten Theorien der chinesischen und japanischen sowie anatomischen Kenntnisse der westlichen Medizin und bietet eine effektive Behandlung bis hin zur erfolgreichen Heilung im Praxisalltag. Nagano Akupunktur

Wichtig ist das Übernehmen von Verantwortung und das Erlernen von Innerer Achtsamkeit für den Heilungsprozess. Auf Seiten des Therapeuten spielen Selbsterfahrung und Verfeinerung der Wahrnehmung eine entscheidende Rolle, so dass die Arbeit von Innen heraus angewendet werden kann. Innere Achtsamkeit / Körper-Geist-Medizin

Die Weiterbildung in Somatischer Integration richtet sich an alle therapeutisch Tätigen, an Körper-, Physio- und Psychotherapeuten, Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker, Hebammen, Ergotherapeuten sowie Angehörige sozialer und erzieherischer Berufe.

Anwendungsmöglichkeiten

chronische Schmerzen, Dysfunktionen des Nervensystems wie Migräne, Tinnitus, Neuralgien, orthopädische Probleme an der Wirbelsäule, Hüftgelenken, Kiefergelenk, Trauma-bedingte psychosomatische Zustände, Spätfolgen von Unfällen,
In Einzelfällen: bei schweren Schädigungen des Nervensystems Apoplexie, Apallisches Syndrom, Wachkoma, MS oder M. Parkinson (Studien sind in Planung)